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Die Erfolgsaussichten der LASIK sind im Vorfeld der Entscheidung wichtig

Wichtig für den Patienten ist es zu wissen, welches die zu erwartenden Erfolgsaussichten bei seiner Fehlsichtigkeit sind.

1) Obwohl die meisten Patienten nach der Operation durch den Excimerlaser keine Brille oder Kontaktlinsen mehr zu tragen brauchen, benötigen einige doch noch Lesebrillen oder Brillen zum Fernsehen, fürs Kino oder zum Autofahren bei Nacht, insbesondere bei starker Kurzsichtigkeit und/oder starkem Astigmatismus. Das Ziel dieses Eingriffs ist es nicht, die Brille ganz zu ersetzen, sondern die Abhängigkeit von ihr, indem die Sehschärfe ohne Brille verbessert wird.

2) Die Schnelligkeit der Erholung und die Genauigkeit der Behandlung werden von der Schwere der Ausgangswerte der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder des Astigmatismus vor der Operation bestimmt. Als Faustregel können wir sagen, dass, je geringer die zu behebende Fehlsichtigkeit ist, umso besser die Resultate. Ein klares Beispiel dafür wäre eine Zielscheibe. Schießt man aus vier Metern Entfernung, trifft man mit großer Wahrscheinlichkeit, versucht man es jedoch aus 20 Metern Entfernung, wird es schwieriger.

3) In 10 v.H. der Fälle ist eine Nachbehandlung zur Korrektur der Restfehlsichtigkeit erforderlich. Diese empfiehlt sich normalerweise nach ca. zwei bis sechs Monaten durchzuführen, d.h. wenn die Refraktion stabil ist und der Flap durch den Chirurgen noch leicht zu lösen ist. Solange dies vor Ablauf eines Jahres gemacht wird, braucht man nicht wieder das Mikrokeratom anzuwenden, da sich dann die Hornhautscheibe noch leicht anheben lässt. Wird diese Nachkorrektur erst nach Ablauf eines Jahres gemacht, wird noch einmal das Mikrokeratom benutzt, oder das mechanische Ablösen führt zu einem verstärkten Jucken nach der Re-Lasik. Nachkorrekturen sind bei Patienten mit niedriger Kurzsichtigkeit selten (ca. 2 v.H.) und bei Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit häufiger (ca. 10 v.H.).

4) Alterssichtigkeit macht sich bei allen Menschen ab dem 40.- 45. Lebensjahr bemerkbar und besteht in einer fortschreitenden Verschlechterung der Fähigkeit der Linse, ihre Form zu verändern, wodurch die Nahsicht beeinträchtigt wird.

Dieser Defekt wird teilweise durch die Kurzsichtigkeit kompensiert. Das heißt, dass ein Patient mit drei Dioptrien Kurzsichtigkeit niemals eine Brille zum Lesen braucht, er aber ohne Brille in der Ferne schlecht sieht. Ist er operiert, wird er ohne Sehhilfe in der Ferne gut sehen. Zum Lesen jedoch wird er auf eine Sehhilfe angewiesen sein, wenn er über 40-45 Jahre alt ist. Dieses Problem kann man teilweise lösen, indem man ein Auge leicht kurzsichtig belässt, was die Nahsicht begünstigt, oder durch eine neue Operationstechnik für die Alterssichtigkeit, deren bisherige Resultate Erfolg versprechend erscheinen.

Im Gegensatz zu Patienten mit Kurzsichtigkeit zeigt sich bei Patienten mit Weitsichtigkeit die Alterssichtigkeit schon vor dem 40. Lebensjahr. Das heißt, dass ein Patient mit drei Dioptrien Weitsichtigkeit um das 30. – 35. Lebensjahr in der Nähe schlecht zu sehen beginnt und in der Ferne ab dem 40. – 45. Lebensjahr. Ist er operiert, hat er eine gute Sicht in der Ferne und eine bessere Sicht in der Nähe, als er sie vor der Operation hatte. Trotzdem wird er etwa ab dem 45. Lebensjahr – wie ein Mensch ohne Fehlsichtigkeiten – eine Lesehilfe brauchen.

5) Der Anspruch, den die Operation hat, ist das Beseitigen oder Vermindern von Fehlsichtigkeiten, sie kann aber nicht das Fortschreiten aufhalten. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Werte im Laufe des Jahres vor der Operation nicht wesentlich verändert haben. D.h., wenn sich die Kurzsichtigkeit jedes Jahr um ½ oder eine Dioptrie verschlechtert, wird dies so weitergehen mit oder ohne Operation. Jedoch ist eine zweite Operation möglich, solange die Hornhaut noch dick genug ist.

6) Es muss klar gesagt werden, dass dieser Eingriff die bestkorrigierte Sehschärfe praktisch nicht verbessert. Patienten, die vor dem Eingriff auch mit der besten Sehhilfe keine 100%ige Sehschärfe haben, werden diese nach dem Eingriff auch nicht haben werden. Das heißt: Ein Patient kann also durch die Operation nur die Sehschärfe erreichen, die er vorher mit Sehhilfen erreicht hatte. Bei stark kurzsichtigen Brillenträgern kommt es häufiger zu einem Visusgewinn, da der Verkleinerungseffekt der Brille aufgehoben wird.

7) Der Eingriff ist kein Gegenmittel für Augenkrankheiten wie Ptosis (Herabhängen des Oberlides), Schielen, blaue Skleren (Transparenz der Lederhaut), Fliegende Mücken (Glaskörpertrübungen), etc.

 


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